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Orden der Versöhnung

 

Unter den Fraktionen Baloras ist der so genannte „Orden der Versöhnung“ die jüngste Instanz und entstand erst lange nach den Dämonenkriegen, als die Eroberung Ilè-Ilè durch Balsorra beinahe einen kontinentalen Krieg auslöste. Der ehemalige Anführer der Wächter des Testulam-Waldes Argos Elvehan beschloss daraufhin, seine Macht und seinen Einfluss dem Ideal des Friedens zu verschreiben.
Seiner Philosophie zufolge würde es nur einen einzigen Grund geben, den bewaffneten Konflikt zu suchen und dieser bestünde darin, durch die Anwendung von Gewalt noch größeres Leid verhindern zu können. In den etablierten Institutionen sah er legitime Führungen der drei Länder, welche jedoch dadurch, dass sie dazu dienten, ein Land zu regieren, niemals in der Lage sein würden, als objektive und neutrale Diplomaten zur Verfügung zu stehen, sondern stets zum Wohle ihres Landes zu entscheiden hätten.
Aus diesem Grund wurde schließlich der Orden der Versöhnung inmitten der Morgul-Klippen an jener Stelle gegründet, wo einst die Dämonenkriege mit dem Tod Ukuts endeten und die Gründungsmitglieder verschrieben sich unter dem Leitziel des Friedens fortan den 5 Tugenden „Armut“, „Demut“, „Friedfertigkeit“, „Mitgefühl“ und „Weisheit“
Die Gebäude, in welchen ein Friedensabkommen zwischen den drei große Nationen Sah, Embaro und Mineria unterzeichnet wurde, wurden dem jungen Orden zur Nutzung überlassen und jener begann damit, seine Aufgabe als neutraler Friedenshüter auszuüben.
Während die Ordensbrüder und -schwestern nun aber in Sah und Mineria noch nicht offiziell anerkannt wurden, sorgten die Fürsprache der Prinzessin Giselda und eine enge Freundschaft zwischen Argos und König Leonus dafür, dass in embarischen Gefilden die Ritter der Versöhnung die Legitimation erhielten, Rechtsprechung eigenmächtig durchzuführen und als Vermittler in Konflikten jedweder Art aufzutreten.
Einzig das Verhängen der Todesstrafe, welche der Orden zudem ohnehin ablehnt, verblieb hierbei in den Händen eines königlichen Emissärs, welcher zu diesem Anlass oftmals in die abgelegene Burg des Ordens, auch Morgulfeste genannt, reist.
Hierbei sind die Mitglieder des Ordens leicht an ihrer markanten Ordenstracht  und dem steten Tragen eines Kapuzenumhangs zu erkennen. Auch helfen sie auf ihren Reisen Bauern wie Adligen gleichermaßen und sind sich nicht zu schade, ihr täglich Brot mit harter Arbeit zu verdienen, während sie für ihre Hilfe niemals Lohn fordern, sondern nur Spenden annehmen.

 

Jener, welcher sich aus freiem Willen der Armut hingibt, strebt nicht nach Reichtum.
Jener, welcher Stolz und Eitelkeit entsagt, kann Kränkungen vergeben.
Jener, welcher den Frieden liebt, sucht nicht den Krieg.
Jener, welcher Mitgefühl empfindet, lernt sein Gegenüber zu verstehen.
Jener, welcher nach Weisheit strebt, meidet Zerstörung und Tod.
Jener, welcher diesen Idealen folgt, trägt weder Wut noch Hass im Herzen.
Jener, welcher weder Wut noch Hass im Herzen trägt, kann dem Frieden dienen.
Er ist dem Frieden ein Schild,
denn wer sich dem Frieden verschreibt, streitet mit Wort, Feder und Schwert zum Schutze anderer.
Dem Krieg jedoch ist er ein Schwert,
denn er richtet jene, welche den Frieden brechen und den Krieg suchen.
Ich bin dem Frieden ein Schild und dem Krieg ein Schwert.
Dies gelobe ich bis ans Ende meiner Tage

 

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Aktueller Status

Größe Wert
Mitglieder 65/255
Schatzkammer

48.652

Einkommen +300
Bekanntheit/Ruf Sah 89/1
Bekanntheit/Ruf Embaro
100/6
Bekanntheit/Ruf Mineria
45/-1
Bekanntheit/Ruf Revaria
14/0

 

Ausgebaute Gebäude:

  1. Schlafräume

    • Kleines Dormitorium
      Einstmals ein kleiner Schlafsaal aus Holz, gleich einer Scheune, welcher den Ordensmitgliedern als Schlafkammer diente, mit Strohmatten auf dem Boden  als Betten und spärliches Licht dringt durch kleine Fenster, wurde das Dormitorium nun in den Bergfried verlegt, wo es besseren Schutz vor den Elementen bietet.
    • Anwärterunterkünfte
      Direkt vor dem Bergfired angeschlossen liegen die Anwärterunterkünfte. Ähnlich wie im Dormitorium entbehren auch diese Schlafräume jedweden Luxus. Dennoch sind sie ungleich geräumiger, sind doch jeweils fünf Anwärter zu einer Wohngemeinschaft zusammengeschlossen und teilen sich somit einen Schlafraum, was im Verhältnis zum großen Schlafsaal der Ritter und Novizen ein unvergleichliches Gefühl von Platz und Privatspähre darstellt.

    • Novizenunterkünfte (zerstört - 7500 Taler)
      Ein Stück weit östlich der Anwärterunterkünften liegend befinden sich schließlich die Novzienunterkünfte, welche im Aufbau identisch zu allen anderen Schlaufräumen gehalten sind. Von besonderer Bedeutung ist hier ein Postfachsystem, bei welchem jedem Novizen eine Postnische zugewiesen ist, wo sich stets die neuesten Nachrichten und Ankündigungen für diesen befindet, beispielsweise das Trainingsprogramm, kleinere Aufträge, welche abgeleistet werden sollen oder gar persönliche Nachrichten ihrer Mentoren.

  2. Versammlungsräume

    • Kleines Refektorium (zerstört - 8000 Taler)
      Ein kleines Nebengebäude aus Holz dient im Moment als Speisessal, Aufenthaltsraum und Sitzungsaal. Ein langer Tisch nimmt den Großteil des Raumes ein, an welchen eine kleine Kochnische angrenzt und zumindest die Zubereitung des täglichen Haferschleims zulässt.

    • Burghof
      Ein kleiner Hof aus festgetretener Erde bildet das momentane Zentrum der kleinen Wehranlage. Eine Holzpalisade umgibt die kleine Ansammlung von Häusern und bietet zumindest provisorischen Schutz vor wilden Tieren und Banditen

    • Kleiner Kapitelsaal
      Als eines der ersten Gebäude, welches der Orden eigenmächtig errichtete, gilt der kleine Kapitalsaal, dessen Zentrum ein runder Tisch einnimmt, um welchen 10 Stühle für die 10 Ämter des Ordens verteilt sind. Jedwede Diskussionen im Ordenskontext aber auch Verhandlungen mit auswärtigen Würdenträgern werden in dem bescheidenen Saal geführt, der die Armut und Bescheidenheit durch seine Funktionalität bestens repräsentiert, gilt doch als einziges Luxussymbol das Wappen des Ordens welches die Nordwand des Saals schmückt. Auch wurde der Bergfried um den Kapitalsaal herum gebaut, sodass dieser nach wie vor das Herz der Festung darstellt.


  3. Handwerkgsgebäude

    • Kleine Schmiede
      Die Grundausstattung für eine ordentliche Schmiede in Form von Amboss und einem kleinen Set an Zangen und Hämmern ist vorhanden und befindet sich unter einer Holzdach neben einer kleinen Esse im Trockenen. Mehr aber auch nicht.

  4. Trainngsräume & Bildung

    • /

  5. Agrargebäude

    • Kleine Ställe (zerstört - 5000 Taler)
      Direkt neben der Schmiede findet sich ein bescheidener Stall, in welchem eine kleine Anzahl Pferde beherbergt werden kann. Zwar verfügen nur wenige Ritter über diesen Luxus, jedoch finden hier auch die Reittiere etwaiger Besucher ein trockenes Plätzchen und frisches Stroh vor.

    • Kleiner Garten
      Im Süden breitet sich ein kleiner mühsam angelegter Garten aus, welcher nur unter den wachsamen Augen einiger engagierter Ritter zu gedeihen weiß. Lohn dieser Mühsal ist es jedoch, dass der Orden so regelmäßig kleine Ernten einfahren kann und in Notzeiten zumindest für eine kurze Zeit autark überleben kann.

  6. Sonstige Infrastruktur

    • Gebirgspfad
      Ein schmaler ungepflegter Pfad führt durch die Klippen zur Morgulfeste, angelegt von den Arbeitern des embarischen Königs, welche die Feste vorläufig errichteten. Zu schmal und schlammig für Wägen und gerade gut genug für Pferde.

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Argos, 95
Testulam-Wald